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PDF Association mit erweitertem Vorstand

Berlin. Der neu gewählte Vorstand der PDF Assocation setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen. Neu hinzugekommen sind mit Catherine Andersz, PDFTron Systems, und Alaine Behler, iText Software, zwei anerkannte Marketingexpertinnen. Darüber hinaus bereich …

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Rückblick auf die PDF Days Europe 2018 im Postmaster-Magazin

Das Postmaster-Magazin hat in seiner aktuellen Ausgabe einen Nachbericht zu den PDF Days Europe veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Videoaufzeichnungen und Präsentationen der PDF Days Europe 2018 jetzt verfügbar!

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Was bedeutet „Universelle Barrierefreiheit“ für PDF? Darunter wird verstanden, dass alle Menschen selbstständig und gleichberechtigt Informationen in PDF-Dokumenten wahrnehmen und nutzen können.

Die wichtigsten Fakten zu PDF/UA

Was bedeutet „Universelle Barrierefreiheit“ für PDF? Darunter wird verstanden, dass alle Menschen selbstständig und gleichberechtigt Informationen in PDF-Dokumenten wahrnehmen und nutzen können. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen. Gerade sie sind auf barrierefrei zugängliche Informationen und Dokumente angewiesen. Hier ermöglicht der PDF/UA-Standard folgende Aspekte:

  • PDF-Dokumente ohne fremde Hilfe nutzen,
  • ein bestimmtes Ziel im Dokument auf einfache und direkte Weise und in einer angemessenen Zeit erreichen,
  • PDF-Dokumente in gleich hoher Qualität nutzen, wie dies für Menschen ohne Einschränkungen möglich ist.

Die technischen Anforderungen an universell barrierefreie PDF-Dokumente sind im neuen Standard PDF/UA einheitlich und klar vorgegeben. Sie legen fest, wie zum Beispiel Text, Bilder, Formularfelder, Listen und Tabellen beschaffen sein müssen, damit Menschen mit Behinderungen sie nutzen können.

Gesetze fordern barrierefreie Informationstechnik

Diese Vorgaben spielen für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen eine immer wichtigere Rolle, denn die aktuelle Gesetzgebung regelt – teilweise bereits seit mehreren Jahren – die Barrierefreiheit in der Informationstechnik. So sollen Bundes- und Landesbehörden der Öffentlichkeit einen uneingeschränkten Zugang zu ihren elektronischen Informationsangeboten ermöglichen. Neben Webseiten betrifft dies in besonderem Maße auch PDF-Dokumente.

Auch wenn diese Gesetze vielfach nicht oder nur eingeschränkt für den privatwirtschaftlichen Bereich gelten, stellen sich immer mehr moderne Unternehmen der Verantwortung, sowohl ihre Webseiten als auch PDF-Dokumente in barrierefreien Fassungen anzubieten.

Orientierung an den „Richtlinien für barrierefreies Web“ 2.0

Die Vorgaben von PDF/UA orientieren sich an der Version 2.0 der „Richtlinien für barrierefreies Web“ – Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) – des W3C-Konsortiums, die im Oktober 2012 mit identischem Inhalt als ISO-Norm ISO/IEC 40500 veröffentlicht wurden. Die WCAG 2.0 legen die Beschaffenheit zugänglicher Webinhalte fest und konzentrieren sich dabei auf Inhalte und Anwendungen, die üblicherweise auf Webseiten angeboten werden. Rein informativer Natur sind einige WCAG-2.0-Tipps, wie man auch für PDF-­Dokumente Barrieren vermeiden kann, eine systematische Hilfestellung oder Orientierung fehlen hier jedoch. PDF/UA hingegen adressiert umfassend und ausschließlich das PDF-Format, wobei es die WCAG-2.0-Konzepte in die PDF-Welt überträgt und spezifische Regeln aufstellt.

PDF/UA als ISO-Standard bietet im Gegensatz zur WCAG 2.0 aber keine konkreten Umsetzungshilfen, etwa für bestimmte Programme oder Anwendungsszenarien. Dies wird durch das eigens gegründete PDF/UA Competence Center der PDF Association abgedeckt. Es setzt sich zusammen aus führenden internationalen Unternehmen und Experten, die auf der Webseite www.pdfa.org sowie in Publikationen, Seminaren und Konferenzen über die Umsetzung von PDF/UA in der Praxis informieren.


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Categories: PDF/UA (Barrierefreiheit)